Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht Helen Ewenz

Hallo,
ich heiße Helen und gebe euch einen Einblick in den Ablauf der Ausbildung in Neuwied und schildere meine Eindrücke des Studiums an der Hogeschool Zuyd.
In der Ausbildung haben wir im ersten Jahr alle noch „geschnauft“, als wir gesehen haben, wie viele Muskeln, Knochen und Gelenke wir am Ende der Ausbildung beherrschen sollten. Allerdings wurden uns diese Inhalte durch die Dozenten und Vorlesungen an der Reha in Rhein-Wied sehr gut beigebracht und es gab immer Zwischenprüfungen zur Kontrolle, ob auch der Inhalt umgesetzt werden kann.
Der „Unterricht“ verläuft in der Form von Problemorientertem Lernen, hierbei erarbeitet sich die Gruppe anhand einer Fallbeispiels Lernziele, die anschließend selbstständig bearbeitet und dann reflektiert werden.. Durch diese Art und Weise habe ich deutlich mehr gelernt, da jeder selbstständig mitdenken muss und man viel mehr Engagement zeigt. Außerdem wird der Lehrstoff nicht nur trocken in Form von Frontalunterricht präsentiert, sondern lebendig erarbeitet. Natürlich gibt es trotzdem Vorlesungen, wie z.B. in Anatomie, Physiologie u.v.m.
Im dritten Jahr mussten wir dann einmal im Monat nach Heerlen (NL) zur Hogeschool Zuyd, um einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten zu bekommen, welches ja schließlich für die Bachelorarbeit unumgänglich ist. Hier haben wir gelernt mit evidenzbasierten Texten zu arbeiten.
Nach dem Examen habe ich angefangen Teilzeit in einer Praxis zu arbeiten, da die restliche Zeit für das Studium geplant war. In diesem Jahr haben wir dann auch mit der Bachelorarbeit begonnen und gleichzeitig noch viele neue Techniken gelernt, die ich in der Praxis sofort anwenden und ausprobieren konnte.
Durch den Erfahrungsaustausch mit den Studenten, die die Ausbildung an der Präha in Kerpen oder Düsseldorf absolviert hatten, konnten wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren. Hierbei war es besonders interessant die verschiedenen Arbeitsweisen der einzelnen Therapeuten und Dozenten kennenzulernen.

Meine Erfahrungen in diesem Studium waren sehr gut. Ich habe viel dazu gelernt und werde mich immer weiter selber reflektieren, um die Qualität meiner Arbeit stets aufrecht zu erhalten und zu verbessern.

Helen Ewenz 

Chris Olivecka

Erfahrungsbericht Chris Olivecka

Hallo,
ich bin Chris und habe meine Ausbildung an der Präha in Kerpen absolviert.
Auf den Berufswunsch des Physiotherapeuten bin ich durch die Physiotherapeuten in meinem Schwimmverein gekommen. Nach mehreren Praktika habe ich mich dann bei der Präha in Kerpen beworben. Ausschlaggebend für mich, an die Präha zu gehen, war es, die schulische Ausbildung mit einem wissenschaftlichen Bachelorabschluss zu kombinieren.
In der Anfangszeit der Ausbildung haben wir das POL- System kennengelernt. Hierbei werden immer verschiedene Rollen in der Gruppe übernommen, während ein Fallbeispiel besprochen wird. Bei der anschließenden Reflektion der gestellten Lernziele hatte ich den einen oder anderen AHA-Effekt. Ich habe gemerkt, dass dieses selbstverantwortliche Lernen besser zu meinem Lerntyp passt als der Frontalunterricht in den üblichen Schulen.
Ich konnte auch sehr gut an meinem persönlichen Verhalten in dieser Ausbildung arbeiten, da diese Lernweise viel Selbstreflektion verlangt. Anfangs habe ich Schwierigkeiten mit dem Evaluieren gehabt, aber mit der Zeit lernt man, konstruktives Feedback zu geben, anzunehmen und umzusetzen.
Inhaltlich behandelten wir in der ersten Zeit natürlich erst einmal die Grundlagen wie Anatomie, Physiologie, Biomechanik und Trainingslehre. Prüfungen gab es immer am Ende jedes Themenblocks, also ca. alle 4 bis 5 Wochen. Das war für mich angenehmer, als wenn wir ganz am Ende eine große Prüfung gehabt hätten. So wurde das Wissen immer wieder kontrolliert.
Im dritten Jahr haben wir dann an der Hogeschool Zuyd zusammen mit den Studenten der anderen Kooperationsschulen Präha Düsseldorf und Reha Rhein-Wied unsere Kenntnisse in Bezug auf wissenschaftliches Arbeiten auf einen Nenner gebracht. Dabei konnten wir uns wieder sehr gut ergänzen, da jeder woanders einen Schwerpunkt gesetzt hatte und somit der Austausch untereinander sehr nützlich war. Gleichzeitig mussten wir natürlich für das Staatsexamen lernen, welches im September und Voraussetzung dafür war, um den Bachelor fortzusetzen.
Ab dem vierten Jahr mussten wir alle zwei Wochen Donnerstag und Freitag nach Heerlen fahren. Außerdem wurden die Gruppen neu gemischt, sodass Studenten aus allen drei
Partnerschulen zusammengewürfelt wurden. Diese Gruppen blieben dann bis zum Bachelor bestehen, und das POL-System, was zuvor in der Ausbildung stattfand, wurde hier mit weiteren Themen fortgesetzt. Vor allem im Praxisunterricht haben wir uns noch intensiver mit den Studierenden der anderen Schulen auseinandergesetzt und konnten viele Informationen und Techniken untereinander austauschen.
Neben der Uni im vierten Jahr arbeiten wir 20 Stunden/Woche. Hierbei konnten wir viele Techniken, die in der Uni gelehrt wurden, auch direkt am Patienten anwenden und ausprobieren. Ich habe in diesem Jahr sehr viel an wissenschaftlichem Arbeiten im Alltagsstress gelernt.
Zum Abschluss würde ich sagen, dass mich dieses Studium viel gelehrt hat und ich dadurch viele neue Möglichkeiten kennengelernt habe, wie ich mich weiterentwickeln kann. Hoffentlich habe ich euch einen guten Einblick geben können und ihr entschiedet euch für diesen Studiengang.

Chris Olivecka

Evaluation des EPEPE Studiengangs an der Hogeschool Zuyd

Das Studium im Rahmen von EPEPE an der Hogeschool Zuyd hat mich als Studentin vor unterschiedlichste Herausforderungen gestellt. Die größte dieser Herausforderungen war es wohl, das richtige Zeitmanagement sowie eine adäquate Gewichtung der einzelnen Aufgaben für sich zu finden. Denn anders als erwartet, ergab die Summe der gestellten Aufgaben doch einen ziemlich beträchtlichen Arbeitsaufwand. Leider wurden nicht immer alle Aufgaben und deren Ausarbeitung gleichermaßen gewürdigt und die eine oder andere Sache viel auch schon mal unter den Tisch. So wurde man meiner Meinung nach dazu verleitet, die Relevanz und Wichtigkeit der Dinge abzuwägen und die investierte Arbeitszeit dem entsprechend anzupassen.
Abgesehen davon, gab es aber durchaus viele nützliche und sinnvolle Unterrichtseinheiten. Hierzu zählten vor allem die praktischen Stunden, in denen das aktuelle Thema sehr ausführlich besprochen und „behandelt“ wurde.
Was mir am gesamten Studiengang durchgängig gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass viel Wert auf gute Teamfähigkeit gelegt wurde. Dieser Aspekt hat sich durchgezogen wie ein roter Faden, angefangen bei den Nachbesprechungen der UGS über zahlreiche Gruppenaufgaben sowohl im Unterricht als auch zu Hause bis hin natürlich zur Bachelorarbeit. Die Arbeit in Gruppen macht die Sache zwar nicht immer nur leichter und ist meiner Meinung nach auch oft zeitintensiver als eine Einzelarbeit, aber sie fördert eben in hohem Maße die Teamfähigkeit. Und die ist im Beruf des Physiotherapeuten definitiv gefragt.
So kann ich als abschließendes Fazit sagen, dass es aus meiner Sicht sicherlich noch verbesserungswürdige Aspekte gibt. Aber im Großen und Ganzen hat das Studium zu einer positiven Weiterentwicklung sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene beigetragen.

Corinna Krause 

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